Redaktionsrichtlinien
Woran wir uns messen lassen
Diese Richtlinien gelten für jeden Inhalt der cannabib – für Beiträge, Schlagzeilen, Glossar, Rezepte und für Gastbeiträge. Sie sind der lange Text zu den vier Regeln, die unter „Über uns“ stehen.
Redaktionsrichtlinien
Diese Richtlinien gelten für jeden Inhalt der cannabib – für Beiträge, Schlagzeilen, Glossar, Rezepte und für Gastbeiträge. Sie sind der lange Text zu den vier Regeln, die unter „Über uns“ stehen.
Für alle, die bei uns veröffentlichen: feste Redaktion, freie Autorinnen und Autoren, Gastbeiträge von Fachleuten und Partnern. Wer einen Text verantwortet, steht mit Namen darunter und hat eine Autorenseite mit fachlichem Hintergrund. Gastbeiträge und Beiträge von Partnern sind als solche gekennzeichnet.
Wir wählen Themen danach aus, wonach Menschen tatsächlich fragen, und danach, wo verlässliche Antworten fehlen. Werbepartner, Affiliate-Programme und Mitgliedschaften haben darauf keinen Einfluss. Eine Anfrage aus dem Vertrieb wird nicht zum redaktionellen Thema, und ein redaktionelles Thema wird nicht nachträglich verkauft.
Jeder Beitrag stützt sich auf mindestens zwei unabhängige Quellen. Welche Art von Quelle wir wofür heranziehen und woran wir sie messen, steht offen in der Tabelle Wie wir recherchieren. Unter dem Text stehen die verwendeten Quellen mit Datum.
Herstellerangaben und Presseinformationen kennzeichnen wir als solche und nutzen sie nie als einzigen Beleg. Wo die Studienlage dünn oder widersprüchlich ist, schreiben wir das hin, statt die Lücke mit einer Formulierung zu schließen.
Medizinische und rechtliche Beiträge liest vor der Veröffentlichung ein zweites Paar Augen mit Fachhintergrund. Ändert sich das Gesetz, lösen wir eine Neuprüfung der betroffenen Beiträge aus; das Datum der letzten Aktualisierung steht sichtbar über dem Text. Ein Beitrag, der nicht mehr stimmt und sich nicht sinnvoll aktualisieren lässt, wird zurückgezogen – nicht stillschweigend umgeschrieben.
Bei diesen Themen kann ein Text Schaden anrichten. Deshalb steht vorher fest, wie wir damit umgehen.
| Thema | Unsere Regel | Warum |
|---|---|---|
| Gesundheit und Medizin | Wir beschreiben Wirkung und Nebenwirkung, nennen den Stand der Forschung und verweisen auf ärztliche Beratung. Wir geben keine Therapieempfehlung und kein Heilversprechen. | Ein Beitrag kennt weder Diagnose noch Vorerkrankungen noch Wechselwirkungen. Diese Einschätzung gehört in die Praxis, nicht in einen Artikel. |
| Dosierung | Angaben nur mit Spanne, Bezugsgröße und Warnhinweis; bei Edibles steht der Hinweis auf die verzögerte Wirkung vor dem Rezept. | Bei Edibles vergehen bis zum Wirkungseintritt bis zu zwei Stunden. Wer in dieser Zeit nachlegt, überdosiert – der Hinweis muss vor der Zubereitung stehen, nicht darunter. |
| Recht | Immer mit Fassungsdatum und Verweis auf das Original. Wir erklären die Rechtslage, wir erteilen keinen Rechtsrat für den Einzelfall. | Mengen, Abstände und Zuständigkeiten ändern sich, und der Einzelfall hängt an Details, die ein Beitrag nicht kennt. |
| Jugendschutz | Keine Aufforderung zum Konsum, keine Verharmlosung, keine Ansprache von Minderjährigen. Risiken für Jugendliche benennen wir ausdrücklich. | Das Konsumcannabisgesetz ist ein Jugendschutzgesetz. Wir halten uns an seinen Zweck, nicht nur an seinen Wortlaut. |
| Eigene Tests | Aufbau, Laufzeit und Messgrößen werden dokumentiert, Herkunft von Testmustern offengelegt. Ein Test, der nicht überzeugt, wird auch so veröffentlicht. | Ein Test ohne Methode ist eine Meinung. Und ein Test, der nie negativ ausfällt, ist Werbung. |
| Gastbeiträge und Partner | Sie durchlaufen dieselbe Prüfung wie redaktionelle Texte, tragen den Namen der schreibenden Person und den Hinweis auf ihre Herkunft. | Fachwissen aus der Branche ist wertvoll, solange erkennbar bleibt, wer spricht. |
Bezahlte Inhalte sind sichtbar als „Anzeige“ gekennzeichnet, mit Namen des Werbepartners. Beiträge mit Provisionslinks tragen einen Hinweis über dem Text; die Links sind technisch als bezahlt ausgezeichnet und von der Suche ausgenommen. Ob ein Produkt vorkommt und wie es bewertet wird, entscheidet die Redaktion – eine Provision ändert daran nichts. Was buchbar ist, steht in den Mediadaten.
Unsere Texte werden von Menschen geschrieben und verantwortet. KI-Werkzeuge setzen wir höchstens für Vorarbeit ein – Recherchewege, Gliederungen, Korrektorat – nie als Autor und nie als Quelle. Kein Beitrag erscheint ohne fachliche Prüfung durch eine Person, die mit Namen dafür geradesteht.
Wir machen Fehler. Wenn du einen findest, schreib an redaktion@cannabib.de. Inhaltliche Korrekturen halten wir im Beitrag fest, mit Datum und in einem Satz, was geändert wurde. Tippfehler korrigieren wir still. Eine Korrektur wird nie zum Anlass, einen Beitrag unbemerkt umzudeuten.
Wer über ein Unternehmen schreibt, mit dem er selbst verbunden ist, legt das im Text offen oder gibt das Thema ab. Mitgliedschaften und Partnerschaften der cannabib stehen unter Über uns; auf Auswahl und Bewertung unserer Themen haben sie keinen Einfluss.
An der Kennzeichnung „Anzeige“ – sie steht am Teaser und über der Überschrift, zusammen mit dem Namen des Werbepartners. Beiträge, die Provisionslinks enthalten, tragen einen Hinweis über dem Text. Ohne Kennzeichnung ist ein Beitrag rein redaktionell.
Nein. Wir erklären, was zu Wirkung, Nebenwirkung und Rechtslage bekannt ist, und benennen offene Fragen. Eine Therapieentscheidung hängt an Diagnose, Vorerkrankungen und Wechselwirkungen – das gehört in die ärztliche Praxis oder in die Apotheke.
Eine feste Redaktion und Fachautorinnen und -autoren. Unter jedem Beitrag steht, wer ihn verantwortet, mit Verweis auf die Autorenseite: fachlicher Hintergrund, Themen und alle weiteren Beiträge der Person.
Über jedem Beitrag steht das Datum der letzten Aktualisierung. Rechtliche und medizinische Themen prüfen wir erneut, sobald sich die Grundlage ändert – etwa bei einer Gesetzesänderung. Beiträge, die nicht mehr stimmen und sich nicht sinnvoll aktualisieren lassen, nehmen wir vom Netz.
Per Mail an redaktion@cannabib.de, gern mit Link und Quelle. Wir prüfen das und halten inhaltliche Korrekturen im Beitrag fest, mit Datum und einem Satz zur Änderung.
Nicht als Autor. KI-Werkzeuge helfen höchstens bei Vorarbeit wie Gliederung oder Korrektorat. Geschrieben, geprüft und verantwortet werden die Texte von Menschen, die namentlich darunterstehen.
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